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Zum Start der Elektroschrottverordnung erinnerte der NABU Berlin an seine Handyrecycling-Aktion: Für jedes beim NABU abgegebene Handy spendet Vodafone 5 Euro für das NABU-Renaturierungsprojekt Untere Havel

Im März 2006 trat das neue Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) in Kraft. Es regelt die kostenlose Rücknahme und umweltverträgliche Entsorgung von allen Elektrogeräten aus dem Haushalt. Neben Waschmaschine, Toaster und Lockenstab fallen auch alte Mobiltelefone, die häufig seit Jahren in Schubladen und Schränken ihr Schattendasein fristen, unter das neue Gesetz zur Entsorgung und Verwertung von Elektrogeräten.

Für die alten Handys – egal welchen Fabrikats – weiß der NABU Berlin eine Möglichkeit jenseits der BSR-Sammelstellen: Sie können in unserer Geschäftsstelle abgegeben werden. So entsorgen die Bürgerinnen und Bürger die Altgeräte nicht nur umweltgerecht, sie tun auch etwas für den Naturschutz. Fünf Euro bekommt der NABU für jedes abgegebene Handy. Die Gelder, die der Projektpartner Vodafone spendet, sind zweckgebunden und fließen in das NABU-Renaturierungsprojekt Untere Havel zwischen Rathenow und Havelberg.

Das vom Bund und den Ländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt co-finanzierte Projekt läuft bereits seit September 2005. Die untere Havellandschaft ist wichtiger Teil des Naturparks Westhavelland und des Biosphärenreservats "Flusslandschaft Elbe" sowie größtes Feuchtgebiet im Binnenland Mitteleuropas. Im Rahmen dieses Projektes sollen 100 Kilometer befestigte Havelufer von Versiegelungen befreit werden und zu flachen Uferzonen rückgebaut werden. Bis zu zwanzig Altarme sollen wieder verbunden werden, um einen mäandernden und naturnahen Flusslauf zu schaffen sowie Hochwasserauffangflächen wiederherzustellen. Weiterhin sollen Fischaufstiegshilfen gebaut werden, damit auch die Wanderfische Stör und Lachs den Weg zurück in die Havel finden und dort zur Artenvielfalt beitragen.

Bereits im Februar 2006 hat der NABU Deutschland gemeinsam mit Vodafone das Handyrecyclingprojekt gestartet. Seither freut sich der NABU Berlin über eine große Resonanz. "Manchmal melden sich Bürger, die sich fünf Euro für ihr altes Handy erhoffen –, aber auch sie bringen dann ihr Handy zu uns in die Geschäftstelle, weil sie wissen, es geschieht für einen guten Zweck!", schmunzelt Dr. Baeseler. Der Geschäftsführer des NABU Berlin hofft auf eine weitere hohe Beteiligung. Es gibt auch eine zweite Annahmestelle des NABU Berlin in Marzahn-Hellersdorf. Dort hält die Wildtierpflegestation im Wuhletal Sammelbehälter bereit. Wenn es wieder wärmer wird, ist auch eine Annahmestelle im Freilandlabor Flughafensee geplant.

Quelle: Pressedienst des NABU Berlin 23.03.2006.

Der Verein wurde im April 2016 aufgelöst. Die Bezeichnung e.V. gilt daher nicht mehr.