Kleinmachnow, Dezember 2006
STUDIE NACHHALTIGE MOBILITÄT FÜR KLEINMACHNOW
Plädoyer für eine zukunftsweisende Verkehrspolitik
Verfasser: Dr. Walter Haase.
Mitglied der Gemeindeverwaltung: Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Ordnungsangelegenheiten.
Mitglied der lokalen Agenda: Arbeitsgruppe Verkehr.
Kleinmachnow, bis 1990 ruhige Enklave an der Süd-Ostgrenze der Berliner Mauer, stöhnt über die Lasten des seit Jahren wachsenden Verkehrs, einer Folge der unge-stümen Suburbanisierung, der Veränderungen seiner Siedlungs- und Bevölkerungs-struktur, der neuen sozialen und ökonomischen Bedingungen, der Lebensgewohn-heiten und Bedürfnisse.
Schon bald nach der Wiedervereinigung 1990 bemüht die Gemeinde sich darum, der Verkehrsentwicklung einen geordneten Rahmen zu geben und Konzepte zu entwi-ckeln, die den Verkehr gewährleisten und den unerwünschten Folgewirkungen des zu erwartenden Verkehrswachstums entgegensteuern sollten.
Dieser Beitrag ist ein unkonventioneller Versuch, unbefangen auf Geschehenes zu-rückzublicken und den Blick auf die alltägliche Realität des Verkehrsgeschehens und das Ausmaß der Belastungen und deren Ursachen zu lenken. Er will Fragen stellen, Defiziten nachgehen, Antworten suchen und Ansätze vorstellen, ob und wie sich bei Abschied von alten Denkgewohnheiten mit welchen Mitteln und den Erfahrungen Anderer Entlastungen erreichen ließen.
Der Verfasser erwartet nicht, dass die Arbeit überall Begeisterungsstürme auslösen wird. Er will Denkanstöße und Anregungen liefern, nicht fertige Lösungen anbieten.
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